ENERGETISCHES MALEN – wie alles begann:

Und da lagen sie.
Weiße Blätter A4.
Wir hatten sie auf den Boden gelegt.
Jeder, wir waren ca. zwanzig Leute, hatte auf einem Blatt gezeichnet was er wollte.
Einfach so.
Egal wie und was.
Innerhalb von fünf Minuten.

Mein´s lag auch da.
Wir standen alle da und betrachteten die Bilder.
Wir ließen sie auf uns wirken.
Es gab Keines das dem Anderen glich.
Jedes war anders.

Ich weiß noch, ich war ganz beeindruckt von der Eigenart,
also von der EIGENEN ART, das jedes einzelne Bild hatte.
Jedes Bild hatte eine eigene Ausstrahlung.
Ein vertrautes Gefühl stieg in mir auf, mein Gemaltes lag vor mir.
Eine Blume und etwas Gras auf einem weißen Blatt Papier.
Es war die Art und Weise wie es gemalt war. Da war etwas in dem Gemalten, das kannte ich.
Ich bekam eine erste Ahnung, was Wilfried mit seiner Aussage:
“Beim Malen lernen wir uns zu spiegeln” , meinte.

Ach, sorry den Herrn kennen Sie ja noch nicht.
Und sie wissen auch noch nicht, dass ich Sie mitten in eine Seminarsequenz aus der Teschlerpolarity Ausbildung entführt habe.
So ist es, wir waren in Düsseldorf und haben bei Wilfried Teschler unsere körpertherapeutische Grundausbildung gemacht.

Damals, das war vor ca. zehn Jahren, wurde ohne es zu wissen, der Grundstein für meine heutige Praxis gelegt.
Das war Liebe auf den ersten Blick.

Und heute?
Heute “male” ich lebenspraktische Dinge und mache sie mir bewusst.
Ein Zettel , ein Stift sind schnell zur Hand.
Ich mag es, wenn die Dinge klar sind.
Ich mag es, wenn ich mich verstehe.
Durch das Malen und die Auseinandersetzung damit, habe ich mehr Gespür und Sensibilität entwickelt.
Ich mag es, wenn ich mich spüre und mir ganz nahe bin.
Das tut einfach gut.
Heute habe ich nicht nur mehr graue Haare, sondern auch viel mehr Lebenslust und Vitalität 🙂

Was es darüber noch zu lesen gibt, schau einfach mal hier und hier .